

"1848" |
Die moderne Version der Lochkamera verbindet das optische Prinzip der Camera obscura mit dem Sensor einer Digitalkamera von heute - und das Ergebnis dieser vielleicht skurril anmutenden Symbiose seht ihr auf dieser Seite. Das Loch wurde in eine etwas stärkere Alufolie mit einer Nadel gebohrt und misst etwa 0,3 mm im Durchmesser. Dadurch werden die Bilder so halbwegs scharf (umso kleiner das Loch, umso besser die Bildschärfe), jedoch kann man schon mit 4 bis 10 Sekunden Belichtungszeit bei Tageslicht rechnen... und ein Blick durch den Sucher ist sinnlos, weil fast schwarz.
An dieser Stelle DANKE an Hermann und Thomas für die Inspiration zu dieser Serie!
Ich habe dieser Serie aus persönlich-spirituellen Gründen den Titel "1848" gegeben. Eine Jahreszahl, die für mich massive Geschehnisse in meiner Heimat (und damit verbunden auch massive persönliche Ereignisse) symbolisiert und mir gleichzeitig durchaus passend zum Stil meiner im Dezember 2011 und Jänner 2012 erschaffenen Fotografien scheint.
Die Impressionen stammen aus Obermarkersdorf, Waitzendorf, Leodagger, Pulkau und Pillersdorf.